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20.5.2012

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Effizienz und Leistung steigern

Rechtliche Konsequenzen für Geschäftsführer vermeiden…und in die Offensive gehen…

Kritische Unternehmenssituationen im Automobilhandel entstehen schneller, als man denkt. Die Auswirkungen der Finanzkrise sind dabei oftmals Ursache, teilweise aber auch nur Auslöser dafür, dass Unternehmen am Rand der Insolvenz stehen. In der Regel ist es ein Mix aus über Jahre (unbemerkt) gewachsenen hausinternen Defiziten, die sich durch externe, vom Unternehmer nicht zu beeinflussende Faktoren potenzieren, wie z.B. sich rasant verändernde Marktbedingungen, Vertriebsnetz- und/oder Modellpolitik des Herstellers, etc.. Dies führt zu Umsatz- und Ertragsrückgängen, sowie einer Reduzierung des Cash Flows. Gleichzeitig wird hiermit der Unternehmer vor die Frage gestellt: „Sein oder nicht Sein?“. 

Tritt eine solche Situation ein, ist die Vogel-Strauß-Methode die denkbar schlechteste Option – vielmehr ist beherztes und schnelles Handeln gefragt.
Die Tatbestände der drohenden Zahlungsunfähigkeit bzw. Überschuldung führen in aller Regel sofort zur Insolvenz. Daneben spielt der Insolvenztatbestand der Überschuldung (§19 Abs. 2 InsO) gerade im
Automobilhandel eine wichtige Rolle, weil das Umlaufvermögen direkt Marktveränderungen unterworfen ist und neu bewertet werden muss. Der Hebel der Abwertung führt dann oft in die Überschuldung und den Geschäftsführer in Konflikt mit geltendem Recht bringen. 

Mit Einführung des Finanzmarktstabilisierungsgesetzes (FMStG) vom 17.10.2008 ist ein Unternehmen jedoch nicht überschuldet, wenn „die Fortführung des Unternehmens nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich ist und im Rahmen eines Sanierungskonzeptes eine Fortführungsprognose nach IDW-Standardsvon fachlicher Seite durchgeführt wird.

Leistungs- und Finanz-Quick-Check

Um dies umgehend abklären zu können, haben Martin Goetze + Partner einen so genannten Leistungs- und Finanz-Quick-Check für Autohäuser entwickelt. Dabei werden in einem Zeitrahmen von rund zwei Wochen unter Einbeziehung von Rechnungswesen/Controlling, Finanzen, Verwaltung und Organisation, Management/Personal, Markt Kunde, Wettbewerb, Produkt, Recht/Steuern die Liquiditäts- und Überschuldungssituation gemäß der gesetzlichen Rahmenbedingungen beurteilt.

Darüber hinaus werden interne sowie externe Krisenursachen ermittelt und dargestellt; es erfolgt eine Stärken-Schwächeanalyse (SWOT); außerdem werden mögliche Sanierungsmaßnahmen aufgezeigt und Handlungsempfehlungen abgebeben. 

 Der Quick-Check ist Bestandteil bzw. 1. Stufe eines Sanierungsgutachtens; kann aber von Autohäusern auch als einzelne Dienstleistung zur Standortbestimmung und als Basis für Unternehmensanpassungsmaßnahmen
gebucht werden.“

Sanierung nach IDW-Standard

Ganz allgemein betrachtet ist der Begriff Sanierung in den Köpfen vieler, auch vieler Führungskräfte, eher negativ besetzt und wird mit wirtschaftlicher Notlage assoziiert. Dabei wird übersehen: 

Per Definition ist Sanierung bereits die Bemühung, einen Ablauf oder Prozess im Unternehmen zu optimieren. Also ein Vorgang, der ständig notwendig ist, um wettbewerbsfähig zu bleiben.


Während im „Normalbetrieb“ die ständige Anpassung des Unternehmens von unternehmerischer Kompetenz zeugt, ist im Falle einer eingetretenen wirtschaftlichen Notlage ein Sanierungskonzept zwingend erforderlich, um eine Aussage über den Fortbestand bzw. mögliche Sanierungswege treffen zu können.

IDW-Standards (Institus der Wirtschaftsprüfer) geben dabei einen verlässlichen Rahmen, innerhalb dessen eine Sanierung inhaltlich gestaltet sein sollte und in welchem Ablauf sie zu erfolgen hat.

 

Kompetente Partner 

Im Falle einer wirtschaftlichen Notlage ist Eile geboten, von einem Einzelkämpfer sind die vielfältigen Aufgaben allerdings nur schwerlich schnell UND qualifiziert zu bewältigen. team3concept als Verbund von Spezialisten wie Autohaus-Praktikern, Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten gewährleistet, dass Fragestellungen unterschiedlichster Art vom jeweiligen „Facharzt“ behandelt werden. 

Dieser je nach Aufgabenstellung zusammengestellte Beratermix spart einerseits wertvolle Zeit und gewährleistet andererseits, dass das Unternehmen insgesamt mit allen seinen Bereichen detailliert durchleuchtet werden kann.

Sanierung bedeutet, unternehmerische Chancen nutzen – wir arbeiten an der Autohaus-Front und unterstützen damit das Management. 

Durch die Verknüpfung von Spezialwissen, auch in den Bereichen Wirtschaftprüfung und Recht, gebündelt mit praktischen Erfahrungen in
Unternehmensführung, Herstellerorganisationen und vor allem praktischer Autohauserfahrung in Vertrieb und Service, gelingt uns, gemeinsam mit den Mitarbeitern im Autohaus, eine zügige Neuausrichtung des Autohauses (oder von Teilbereichen) zur Stabilisierung des Unternehmens.

Mögliche Ursachen für drohende Insolvenz:

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  • Rückgängige Märkte
  • Fehlende Kunden-Struktur und –Akquisition
  • Unangepasste Produkte und Dienstleistungen
  • Fehlende Leistungsfähigkeit
  • Mangel an zeitgemäßen Organisationsstrukturen und professionellen Arbeitsabläufen
  • Falsche Kostenstrukturen
  • Hohe Gemeinkosten
  • Nicht angepasste Entlohnungsformen
  • Falsche Unternehmensstruktur
  • Wertberichtigungen im Umlaufvermögen (Warenbestände Teile, Fahrzeuge NW/GW, auch
  • zukünftige Verpflichtungen, wie z.B. Leasingrückläufer!)
  • Ungünstige Finanzstruktur, fehlendes Eigenkapital
  • Ungünstiges Unternehmensrating, hohe Zinsbelastung